GESCHICHTE

Das Netzwerk Kultur wurde unter dem Namen Gesprächskreis Kultur im Jahr 1991 gegründet. Die damalige Leiterin des Stadtmuseums, Frau Dr. Kirsten Fast, übernahm die Funktion der Sprecherin. Ziel war es schon damals, die Esslinger Kultur möglichst gut zu vernetzen. Man traf sich regelmäßig zum politischen Diskurs, kämpfte gegen Kürzungen im Kulturetat, hielt auch in schwierigen Zeiten eng zusammen und veranstaltete gemeinsame Projekte, wie zum Beispiel den „Salon am Montag“, eine Diskussionsreihe zu kulturpolitisch relevanten Themen.

Die erste Kulturnacht Deutschlands fand auf Initiative und unter Federführung des Gesprächskreises Kultur im Jahr 1992 in Esslingen statt.  Die Kultureinrichtungen öffneten ihre Türen für Neues, gingen selber an fremde Orte und zeigten in einer Art Werkschau, was sie zu bieten haben. Mehrere Tausend Besucher nahmen dieses Angebot dankbar an. Weitere Kulturnächte folgten.
Als das Esslinger Beispiel auch in anderen Städten erfolgreich installiert wurde, machte sich die Esslinger Kultur auf zu neuen Pfaden. Im Jahr 2005 wurde das Projekt „Stadt im Fluss“ geboren. Unter der Federführung des Kulturreferates findet – inzwischen - im dreijährigen Turnus ein Kulturfest statt, das mit einer szenisch-musikalischen Aufführung, einem Kunstprojekt Bildender Künstler und den Kulturräumen (einer Fortsetzung der Kulturnächte) Besucher weit über die Stadtgrenzen Esslingens hinaus anlockt.